Das Buchstaben- und Zahlenmodell VESTA
I. Einleitung
V. Das Verhältnis des Teils zum Ganzen
VI. Das Differenzverhältnis zwischen Zahlenwert und
Faktorenwert
VII. VAT-ES, VETAS,
AVE ST; SOMNIUM
SCIPIONIS
s.a. Parallelität der Wortpaare DEUS–VESTA, IESUS–MARIA
I.
Einleitung
1.
Der
Name VESTA gilt etymologisch als ungeklärt.
Auch wenn er einen religionsgeschichtlichen Ursprung haben sollte, so ist er in
erster Linie eine sprachlich-mathematische Konstruktion. Wie ich auch an anderer
Stelle
bereits darlegte, bedeutet VESTA nichts anderes als V EST A, d.h. die von unten nach oben
verlaufende Tetraktys ist gleich der von oben nach unten verlaufenden:
|
|
Die
Buchstabengleichung gilt auch für die Doppelraute, die aus dem Tetraktysstern dreimal gebildet werden kann.
Gleichwohl ist VESTA nicht nur ein abstrakter Begriff, sondern eine personifizierte
Gottheit wie FIDES – Treue, CONCORDIA – Eintracht, VIRTUS – Tugend. VESTA kann als
personifizierte Weisheit betrachtet werden, wie ich in einem Artikel über IANUS-VESTA zu erhellen
versuchte.
2. Wie die 10 Punkte der Tetraktys sind auch
die zwischen ihnen gezogenen Linien und die von ihnen umschlossenen Dreiecke
zählbare Elemente von ontologischer Bedeutung, d.h., sie sind wesenhafte
Kontruktionselemente des Dezimalsystems. Wie sie sich vom Mittelpunkt des
Kreises allmählich entfalten, habe ich in dem Basisartikel Entwicklung des
Dezimalsystems
ausgeführt.
3.
Der
Zahlenwert (ZW) der 5
Buchstaben ist 63:
|
V |
E |
S |
T |
A |
|
20 |
5 |
18 |
19 |
1 |
Die 5 Buchstaben sollen einerseits
allen Konstruktionselementen des Tetraktyssterns, vom ersten bis zum letzten,
genügen. Andererseits ist ihr engster inhaltlicher Bezug in den 3 Doppelrauten zu sehen, von denen
jede aus 21
Elementen (7 Punkten, 4 Dreiecken, 10 Linien) besteht. Ich wähle aus
der Fülle der Möglichkeiten einige wesentliche Bestandteile mit zusätzlichen
Details aus.
1. Das erste Element des Kreises ist der Mittelpunkt
(MP), das zweite der Kreisbogen, das Ergebnis beider die Fläche. Man kann jedem
Element eine Ordnungszahl und eine Kardinalzahl zuordnen:
|
|
Stellt man die vertikale Addition beider Reihen
nebeneinander, erhält man – auf einstelliger Basis – den ZW 63 von VESTA.
2. Die horizontale Addition der 3*2 Zahlen ergibt, nebeneinander
gestellt und von oben nach unten gelesen 342 das Produkt 18*19, dessen Addition den Buchstaben ST und den 37 Elementen der Tetraktys
entspricht.
Die mittlere
Längsachse der Doppelraute enthält die Zahl 342 in der Form von 3 Punkten, 4
Dreiecken und 2
Querlinien.
3. Das Verhältnis der Umkehrzahlen 231 und 132 = 11*(21:12) = 3*11*(7:4). Die Zahl 231 ist die Summe der Zahlen 1-21 und hat in der Numerierung von 21 Elementen der Doppelraute eine
bedeutende Entsprechung.
Die Zahl 111 gibt durch das Produkt 37*3 die Verteilung der 13 Punkte des Tetraktyssterns wieder.
1. Die Größe des Kreisbogens (der
Kreislinie) wird bestimmt durch den Abstand zwischen ihm und dem Mittelpunkt.
Der Abstand kann durch eine Linie, die Radiallinie, verdeutlicht werden, die zwischen dem MP und und einem
Punkt auf dem Kreisbogen gezogen wird und zusammen mit den beiden
Begrenzungspunkten die 3 Radialelemente bilden. Wiederum kann man sie der
Reihe ihrer Entstehung nach numerieren:
|
|
Die Zahl 2 setzt die Zahl 1 voraus, daher ist in ihr ein Zweites und Drittes enthalten. Die Zahl 2 begründet daher das Verhältnis 1:2.
2. Die Buchstaben VA der Gleichung V EST A haben den ZW 21, EST den ZW 42. Dem Buchstabenverhältnis 2:3 entspricht so ein ZW-Verhältnis
von 1:2. Wir erhalten auf diese Weise
bereits das bedeutende Verhältnis 3:5.
3. Dem Buchstaben- und ZW-Verhältnis
entsprechend wird man VA auf den Mittelpunkt und EST auf die beiden Außenelemente setzen:
|
|
4. Die Konstruktion des Kreises
bedingt, daß eine Durchmesserlinie aus 2 Radiallinien besteht. Analoger Logik entsprechend besteht der Durchmesser (DM) also aus
2*3 bzw. 3+3 Radialelementen. Das zeigt sich auch in der
Schreibung des ZW-Verhältnisses
AV:EST = 21*(1:2).
In
Wirklichkeit hat der
Durchmesser nur einen Mittelpunkt und besteht somit aus 5 DM-Elementen. Daraus ergibt sich der Doppelaspekt von 2*3 und 3+2. und eine doppelte Zählung von 2+1 = 3 Mittelpunkten und 2*(2*2) = 8
Außenelementen. Welche Bedeutung der Doppelaspekt von 6 Radial- und 5
DM-Elemente hat, zeigt sich in Verbindung mit den 3 Achsen des Hexagon: Das Jahr besteht aus 3-65 Tagen.
Doppelaspekt und
Doppelzählung setzen sich von nun an fort, besonders im Doppelkreis des
Tetraktyssterns.
5. Nun können die 5 DM-Elemente mit den 5 Buchstaben der VESTA der Reihe nach besetzt werden:
|
|
Die beiden
Radiallinien zeigen durch das lateinische Bindewort ET – und ihre verbindende Funktion. Es ist
auch im TENET-Kreuz des SATOR-Quadrats enthalten.
6. Die ZW der Buchstaben der 3 Punkte und der 2 Linien sind jeweils durch deren
Anzahl teilbar und zeigen so den jeweiligen Durchschnitts-ZW an: 39:3 = 13, 24:2 = 12.
Die Zahlen 13 und 12 geben den Doppelaspekt der
Flächenverhältnisse im Doppelkreis wieder: Das Flächengröße des
inneren Kreises verhält sich zum ganzen äußeren wie 1:3, das Verhältnis des inneren
Kreises zum äußeren Kreisring 1:2. Die Flächengröße 1 des inneren Kreises ist dabei –analog zu 3 Mittelpunkten – 3-mal, die Flächengröße 2 2-mal vertreten.
Die Verhältnisse 1:2 und 1:3 sind auch umkehrbar zu 2:1 und 3:1. Aber nur in ersterer Form sind sie
Konstitutivzahlen, und zwar für die Zahl 25. Der Tetraktysstern besteht aus 13 Punkten und 12 gleichseitigen Dreiecken und
ebenso das SATOR-Quadrat aus 13 ungeraden und 12 geraden Zahlen.
V. Das Verhältnis des Teils zum Ganzen
1. Ein Ganzes kann sich aus Teilen
zusammensetzen, Einzelnes Bestandteil eines Ganzen sein. Das Wort VESTA wird ein Ganzes durch 5 Buchstaben, deswegen wird man das
Verhältnis VA:EST als 2:3 bezeichnen. Die 3 Radialelemente und 5 DM-Elemente aber sind durch das
Wesen des Kreises selbst festgelegt. Da aber die 3 Radialelemente und 5 DM-Elemente für sich ebenso Ganzheiten darstellen, wird man die
Beziehung zwischen beiden durch das Verhältnis 3:5 kennzeichnen. Analog zu 3:5 gilt für 2*3 Radialelemente das Verhältnis 3:6.
Anders liegt
der Fall bei der Bestimmung der Elemente zweier Hälften bei einem
einzigen Mittelpunkt. Wenn also die erste Kreishälfte durch 3 DM-Elemente definiert ist, bleiben noch 2 übrig und man wird von einem Verhältnis 3:2 ausgehen.
2. Um zu überprüfen, ob die beiden
Verhältnisse 3:5 und 3:6 in dem vermuteten logischen Zusammenhang stehen,
ermitteln wir die Faktorenwerte der zweistelligen Entsprechungen
mit Umkehrung:
|
|
ZW |
FW |
ZW |
FW |
|
|
35 |
12 |
53 |
53 |
|
|
36 |
10 |
63 |
13 |
|
Sm. |
|
22 |
|
66 |
|
|
22:66=22*(1:3) |
|||
Die Einzelziffern des
Verhältnisses 22*(1:3)
zeigen nebeneinander Flächengröße und Radialelemente des äußeren Kreisrings und des inneren Kreises. Zu zwei 2-stelligen Zahlen
zusammengesetzt, erhält man die bedeutende Zahl 35:
|
|
3. Der Doppelaspekt des Verhältnisses
von Teilen zu einander oder eines Teils zum Ganzen scheint einen wesenhaften
Bezugspunkt in zwei Kreisbogenteilen zu haben. Bezeichnet man jeden der beiden
Kreislinienpunkte mit einer Zahl und soll der Umlauf von einer Zahl beginnen
und zu ihr zurückkehren, so verdoppelt sich diese Zahl, sobald die Kreislinie
in eine Strecke umgewandelt wird:
|
|
VI. Das Differenzverhältnis zwischen Zahlenwert und Faktorenwert
1. Der Doppelaspekt des Verhältnisses von
Teilen zu einander
oder eines Teils
zum Ganzen zeigt sich
besonders deutlich im Verhältnis des Faktorenwerts (FW) einer Zahl zu ihrem Wert selbst.
Ist eine Zahl keine Primzahl, so besteht zwischen der Summe der FW und der Zahl
selbst immer eine Differenz, die als internes Verhältnis bezeichnet werden
kann. Sie ist etwa bei der Zahl 8 6:2 = 2*(3:1) und der Zahl 9 6:3 = 3*(2:1). Daraus, daß bei einer Primzahl
ein internes Verhältnis nicht möglich bzw. sinnwidrig ist, läßt sich erkennen,
daß der FW eine eigenständige Größe ist. Man
wird also das Verhältnis des FW 6 zur Zahl 8 als 6:8 = 2*(3:4) bestimmen. (Betrachtet
man beide Werte als eine von vorneherein bestehende
Ganzheit, kann man vielleicht auch von einem Verhältnis
6:14 bzw. 8:14 sprechen.)
2. Von den 21 Buchstaben des lateinischen
Alphabets sind 10
keine Primzahlen. Von jedem Wort kann man also die Zahlensumme (ZS) und die Faktorensumme (FS) ermitteln. Ordnet man die
Buchstaben von VESTA
nach Nicht-Primzahlen und Primzahlen, erhält man folgendes Bild:
|
|
|
|
Sm. |
|
|
|
Sm. |
GS. |
|
|
V |
S |
|
T |
A |
E |
|
|
|
ZW |
20 |
18 |
38 |
19 |
1 |
5 |
25 |
63 |
|
FW |
9 |
8 |
17 |
19 |
1 |
5 |
25 |
42 |
|
Sm. |
|
|
55 |
|
|
|
50 |
105 |
|
55:50 = 5*(11:10) |
||||||||
Das Differenz- oder
interne Verhältnis von FS und
ZS beträgt 42:21 = 21*(2:1). Das externe Verhältnis ist
demnach 21*(2:3). Diese beiden Verhältniszahlen
können in dreifacher Funktion innerhalb des
Tetraktyssterns gesehen werden:
–
Als
3 Radial- und somit Grundelemente
des Kreises 2:1 = (P+L+MP). Das Verhältnis 2:3 erweitert die 3 Radialelemente zu 5 DM-Elementen (2+1+2).
–
Als
Entsprechungen von 2:1 (2:1) Flächengrößen zu 2:3
Radialelementen (äußerem Kreisring zu innerem Kreis).
–
Nur
als Radialelemente des inneren Kreises (1:2) sowie des äußeren Kreisrings (2) + des inneren Kreises (3) mit dem entsprechenden Fächenverhältnis 1:3.
3. Der gemeinsame Teiler 21 der VESTA-Verhältnisse, der dem internen
Verhältnis 2:1
selbst entspricht, erweist sich nun als Grundpfeiler des Dezimalsystems, wenn man das Gesetz von internem und externem FS:ZS-Verhältnis auf die Summe der Zahlen 1-21 = 231 überträgt. Das interne Verhältnis
beträgt 165:66 = 33*(5:2), das äußere 33*(5:7).
Das grundlegende
Modell für die Zahl 21 ist
die Doppelraute mit 21
Elementen (7P+4D + 10L):
|
|
Überträgt man
internes und externes Verhältnis der FS:ZS der Zahlen 1-21 auf die Punkte der Doppelraute,
und diese wiederum auf die Flächengrößen, bedeutet das interne Verhältnis das
Flächenverhältnis 1:2 und das externe 1:3. Die Additionen der
Verhältniszahlen von Punkten und Flächeneinheiten ergeben 19+7. Die Zahl 133 als Produkt von 19*7 gibt in den Einzelziffern die
Flächenverhältnisse (1:3)+3 (=1:2) wieder.
4.
Die
4 Werte der Zahlen 1-21
sind:
|
ZS |
FS |
Sm. |
FW1 |
FW2 |
Sm. |
Gs.Sm. |
|
231 |
165 |
396 |
21 |
19 |
40 |
436 |
|
436 = 4*109 |
||||||
Auffällig viele
Einzelwerte sind im SATOR-Quadrat
enthalten: Der Gesamt-ZW des TENET-Kreuzes ist 109, addiert man zweimal den ZW 61
jeder Achse hinzu, ist das Ergebnis 231. Dem FW von 436 = 113 entspricht der ZW von OPERA TENET. Der ZW
der Zeilen 2-4 ist gleich der FS 165 und der ZW des inneren Rautenquadrats dem
gemeinsamen Teiler 33 von
FS und ZS der Zahlen 1-21.
VII. VAT-ES, AVE ST, SOMNIUM SCIPIONIS
1.
Durch Buchstabenumstellung lassen sich einige
lateinische Wortbildungen finden. Ich möchte hier auf zwei hinweisen, auf VATES – Seher, Dichter und AVE ST – Sei gegrüßt ST. Wenn VESTA die sprachliche Brücke zum Geheimnisvollen und
Göttlichen darstellte, dann hatten die Seher und Priester die besondere Mittlerfunktion
zwischen Göttern und Menschen. Als VATES
bezeichneten sich aber auch die Dichter, die sich der Inspiration durch
göttliche Weisheit besonders verpflichtet fühlten. Ihr Name drückt aus, wie Sie
Gott verstanden: Trennt Man VAT und ES, ergibt sich die Übersetzung Du bist VAT. VAT ist nicht nur die
Umkehrung des griechischen Buchstaben TAV,
sondern ist besonders in der Zahl 219
repräsentiert, die kontrahiert ist aus den Zahlen 21 und 19. Dabei ist der ZW der
Buchstaben VA 21 und des Buchstabens T 19. Die Faktoren 3*73, aus
denen 219 besteht, geben die 13 Punkte des Tetraktyssterns mit seinen zwei Tetraktys aus
je 3 Eckpunkten und 7
Hexagonalpunkten wieder.
2.
Im SOMNIUM SCIPIONIS, der
Ciceros staatsphilosophischem Werk de re publica
zugerechnet wird, verwendet der Sprecher Scipio am Ende von Paragraph 12 die beiden Buchstaben ST in dem Sinne, wie wir sie gebrauchen, wenn wir um Ruhe
bitten möchten. Dennoch rätselt man in der Wissenschaft über ihre wirkliche
Bedeutung. Wer ist Gott, wenn er seinen Namen und sein Wesen nicht selbst
offenbart? Man kann ihn aus Zeichen erkennen und versuchen, auf diese Weise
eine Beziehung herzustellen. Die Buchstaben ST stellen
die 18 Linien und 10 Punkte + 9 Dreiecke der Tetraktys als den
Inbegriff göttlicher Ordnung dar. Das Göttliche wird nur im Schweigen erfahren,
das bei jedem öffentlichen Opfer oberstes Gebot war, damit es gültig
dargebracht werden konnte.
3.
Schweigen ist geradezu das Programm von VESTA durch die Buchstabenvertauschung VETAS – du verbietest. Der jeweils
mittlere Buchstabe der beiden Wörtern besteht aus ST. Aus den übrigen Buchstaben kann man die Grußformel AVE VESTA – Sei gegrüßt, Vesta! bilden.
Der Gruß an den Gott, den die sprachliche Konstruktion VESTA meint, geschieht also durch die Artikulation der
beiden Buchstaben ST!.
Der lateinische Satz, den Cicero
konstruiert, lautet:
ST! QUAESO, NE ME E SOMNO EXCITETIS
ET PARUMPER
AUDITE CETERA.
St! Bitte, weckt mich nicht aus dem Schlaf
und hört das
übrige noch ein Weilchen an!
Die 11 Wörter haben
folgende Zahlenwerte:
ST (37) QUAESO (74), ne(18) me(17) e(5) somno(71) excitetis(108), et(24)
parumper(102) audite(58) cetera (50).
|
11 W |
49 Bu |
ZS 564 |
|
||
|
a(4) e(11) i(3) o(3) u(3) |
V 24 |
188 |
|||
|
c(2) d(1) m(3) n(2)
p(2) q(1) r(3)
s(4) t(6) x(1) |
K 25 |
376 |
|||
4.
In einer sprachlich-mathematischen Meisterleistung
wählte Cicero die Primzahl 47, um sie zur Verhältniszahl der ZS der Vokale und Konsonanten zu machen: 188:376 = 188*(1:2) = 4*47*(1:2). Mit diesem Kraftakt umreißt er das gesamte VESTA-System:
– Die Zahl
47 bildet die Mitte von 21 zweistelligen Primzahlen:
|
11 |
13 |
17 |
19 |
23 |
29 |
31 |
37 |
41 |
43 |
47 |
53 |
59 |
61 |
67 |
71 |
73 |
79 |
83 |
89 |
97 |
– Das
Verhältnis 4:7 der Umkehrzahlen 12 und 21 ist das Muster der Gesamtsumme
der 36 Paare von auf- und absteigenden zweistelligen
Zahlen: 1440:2250.
– Die
Doppelzählung von 5 DM- und 6 Radialelemente der Kreisachse läßt
sich in 4 Linien + 7 Punkte aufteilen.
– Die
Doppelraute besteht aus 4 Dreiecksflächen und 7 Punkten.
– Die
zentralen Begriffe DEUS – Gott, IUS – Recht, VIS – Macht haben den ZW 47.
Die Zahl
188 mit dem FW 51 = 3*17 bezeichnet durch die Einzelziffern ein Quadrat Q2 mit zwei Achsenkreuzen, einem horizontal-vertikalen und
einem diagonalen. Ohne den Mittelpunkt 1 besteht
jedes Achsenkreuz aus 2*4 = 8 Elementen, mit je einem Mittelpunkt jedoch 10, zusammen 20:
|
|
Durch Doppelzählung der Achsenkreuze mit einem und mit vier
Mittelpunkten erhält man die thematische Zahl 37. Die Differenz 3+17 gehört
zu einer der bedeutenden trinitarischen Formeln, da beide Zahlen komplementäre
Summen aus 1+2 und 9+8 bilden.
Das ZS-Verhältnis 4:8 der Vokale und Konsonanten ist charakteristisch für das Quadrat, dessen 4 Seiten jeweils aus einer Linie und zwei
Punkten bestehen.
Syntaktisch gliedern sich die 11 Wörter
in 7:4.
5.
Das Verhältnisprinzip 1:2 wird durch die ZW 37 und 74 der
ersten beiden Wörter ST und QUAESO eingeleitet. Die Zahl 37 bezieht
sich sowohl auf die 37 Elemente der Tetraktys als auch
auf die 3*7 = 21 Elemente des Tetraktysrahmens. Letzterer setzt sich
zusammen aus 12 Punkten
und 9 Linien, zusammen 21 Elementen. Das Verhältnis der Teilzahl 12 zur Gesamtzahl 21 ist 3*(4:7):
|
|
Die ZW der ersten beiden Wörtern bilden
dieses Verhältnis des Teils zum Ganzen nach: Eine einzige Tetraktys besteht aus
37 Elementen, beide Tetraktys zusammen aus 74.
6.
Die Addition 12+9 der 3*7 Rahmenelemente zeigt Relevanz auch in der Multiplikation
beider Zahlen: 12*9 = 108: Wenn man die Eckpunkte nur
einmal rechnet, beträgt die Anzahl der Elemente nur 18. Cicero hat dem Rechnung
getragen durch den ZW 108 des
Wortes EXCITETIS, das die ZS der vorhergehenden 6 Wörter
zusammenfaßt. Denn NE ME E SOMMNO haben
dieselbe ZS 111 wie die
ersten beiden Wörter ST QUAESO. Bei 2:4 = 1:2 Wörtern
ist die ZS 1:1. Die 6 Wörter haben die durchschnittliche Buchstabenzahl 3, auf die jeweils die ZS 37 entfällt. Die Zahl 3
bezeichnet die Eckpunkte von 6 Tetraktys, die von je einem
Eckpunkt aus errichtet werden kann.
Die ZS 37 des thematische Auftaktes ST wird
also in den folgenden 5 Wörtern 5-mal wiederholt. Die verbleibenden 29 Buchstaben (einschließlich EXCITETIS) haben
die ZS 342 = 18*19. Auf multiplikativer Ebene wird
so ST wiederholt. Die FW beider
Summen 42+27 = 3*(14+9) = 69 entspricht dem ZW von SATOR.
Die
ersten 6 Wörter enthalten eine weitere
Besonderheit: das FS:ZS-Verhältnis
ist VESTA-konform 2:3, bzw. intern 2:1:
|
|
ST |
QUAESO |
NE |
ME |
E |
SOMNO |
sm |
|
ZS |
37 |
74 |
18 |
17 |
5 |
71 |
222 |
|
FS |
27 |
40 |
18 |
12 |
5 |
46 |
148 |
|
148:222 = 74*(2:3) |
370 |
||||||
7.
Die 24 Vokalen und 25 Konsonanten geben die 49
Elemente des Tetraktyssterns wieder. Das 25. Element
bezeichnet den Mittelpunkt, der in diesem Fall dem äußeren Kreis zugeordnet
ist. Denn das ZS-Verhältnis 1:2 der Vokale und Konsonanten (s.o.) entspricht der Flächengröße 1 des inneren Kreises und der Flächengröße 2 des äußeren Kreisrings.
8.
Die
11 Wörter sind syntaktisch 7:4 unterteilt. Der erste Teil des
Satzes bis excitetis hat den ZW 330 = 30*11, der zweite Teil den ZW 234 = 18*13. Der Faktorenwert beider ist 21. Die doppelte Zahl 21 bezieht sich auf zwei Tetraktysrahmen
und zwei Doppelrauten und auch auf die 2*(2+1) Radialelemente des Kreises.
Die beiden Teile des Satzes
bestehen aus 27 und
22 Buchstaben. Beide Zahlen können
auf die Doppelraute (DR) bezogen werden. Diese besteht aus 9 Durchmesserebenen, die dreimal gezählt werden können: als
linke und rechte Zickzack-Linie und als Mittelteil. Diese 3*9 = 27 Elemente werden durch drei Schnittpunkt
auf 21 reduziert:
|
|
Die 22 restlichen Buchstaben beziehen
sich auf die 2*11
Elemente von zwei einzelnen Rauten, die in der Doppelraute vereint sind. Die
Zahlen 11
und 13
sind – wie der ZS 11*13 für das PATER NOSTER zeigt – ein prominentes
und unverzichtbares Zahlenpaar.
9.
Die Zahl der Wörter und Buchstaben wird weiterhin
untergliedert durch drei Verformen:
|
|
QUAESO |
EXCITETIS |
AUDITE |
sm |
|
Bu. |
6 |
9 |
6 |
21 |
|
ZS |
74 |
108 |
58 |
240 |
|
FS |
40 |
81 |
44 |
165 |
|
165:240 = 15*(11:16) |
||||
Die Verhältnisse der
11 Wörter und 49 Buchstaben sind 3:8 und 21:28 = 7*(3:4). Die Zahl 165 ist die FS
der Zahlen 1-21 und bildet die ZS der drei Mittelzeilen des SATOR-Quadrats. Das ZS-Verhältnis der 3:8 Wörter ist 240:324 = 12*(20:27), der FW jeweils 16,
den man zu den beiden FW 21
(s.o.) hinzufügen kann und dann jeweils das Ergebnis 37 erhält.
Die beiden Rahmenwörter QUAESO und AUDITE bilden eine Einheit von 12 Buchstaben zu den 9 Buchstaben von EXCITETIS mit einer Reihe von
Zahlenverhältnissen:
|
|
Q |
A |
sm |
E |
|
|
ZS |
74 |
58 |
132 |
108 |
132:108 = 12*(11:9) |
|
FS |
40 |
44 |
84 |
81 |
84:81 = 3*(28:27) |
|
|
114 |
102 |
216 |
189 |
114:102 = 6*(17:19) |
|
216:189 = 27*(8:7) |
|||||
Die drei Wörter lassen sich auf
einer Doppelraute anordnen:
|
|
Wenn man den ZW des T-Mittelpunktes auf die untere und
und den FW auf die obere Hälfte aufteilt,
ergeben sich folgende Summen:
|
|
u.H. |
|
o.H. |
|
|
ZS |
37+70+25 |
132 |
37+38+33 |
108 |
|
FS |
18+38+14 |
70 |
22+43+30 |
95 |
|
|
|
202 |
|
203 |
Es wiederholt sich
das ZS-Verhältnis 12*(11:9). Die ZS+FS beider Hälften sind benachbarte
Zahlen.
10. Die gematrischen
Konstruktionen lateinischer Autoren sind gewöhnlich auf den Namen VESTA und dem SATOR-Quadrat
bezogen. Die Zahl 74, welche in den 11 Wörtern
mehrmals eine Rolle spielt, läßt sich zusammensetzen aus den 25 Elementen des Hexagon und den 49 Elementen des Tetraktyssterns. Tatsächlich kann man die 25 Buchstaben des SQ auf den
Elementen des Hexagons anordnen, wenn man von der Mitte aus in S-förmigen Schleifen NET OPERA SATOR nach
oben und unten einträgt:
|
|
Man darf also vermuten, daß Cicero
die Werte seines Satzes auf die des SQ abgestimmt hat. Von den 8 verschiedenen
Buchstaben des SQ sind 35 der
49 Buchstaben = 7*(5:2) in Ciceros Satz vertreten.
|
a (4) e (11) o (3) |
V 18 |
101 |
86 |
187 |
|
n(2) p(2) r(3) s(4)
t(6) |
K 17 |
293 |
239 |
532 |
|
|
|
394 |
325 |
719 |
Es folgen die 4Werte der zwei Buchstabengruppen:
|
|
ZS |
FS |
sm |
FW1 |
FW2 |
sm |
GS |
|
SQ |
303 |
249 |
552 |
104 |
86 |
190 |
742 |
|
49 Bu. |
394 |
325 |
719 |
199 |
23 |
222 |
941 |
|
|
697 |
574 |
1271 |
303 |
109 |
412 |
1683 |
|
574:697 = 41*(14:17); 1683 = 9*11*17 |
|||||||
Die FW der ZS ergeben wiederum die ZS 303 des SQ.
11. Das Wort
VESTA ist durch 28
Buchstaben vertreten:
|
SQ |
a (4) e (4) |
V 8 |
24 |
28 Bu. |
a (4) e (11) u (3) |
V 18 |
119 |
143 |
|
|
s(2) t(4) |
K 6 |
112 |
|
s(4) t(6) |
K 10 |
186 |
298 |
|
|
|
14 |
136 |
|
|
28 |
305 |
441 |
Die Zahl 441 ist die Quadratzahl von 21.
Aus den 26 Vokalen und den 16 Konsonanten läßt sich der Gruß an
die Gottheit AVE ST
bilden. Die Zahl 143
ist der ZW des PATERNOSTER.
12. Scipio
spricht den behandelten Satz, indem er Laelius sanft zulächelt: LENITER ARRIDENS. Das
aus Vergils 4. Ekloge (V.60)
bekannte RI-SU – durch Lächeln, mit einem Lächeln hat Cicero in folgender
Weise hineingewoben:
Cicero hat nach dem
Modell des Tetraktyssterns die 49
Buchstaben konzentrisch in einen hexagonalen Teil von 25 Buchstaben und einen erweiterten
Teil aus 24 Buchstaben eingeteilt. Dem
erweiterten Teil gab er einen eigenen Mittelpunkt, der somit das
Flächenverhältnis 1:3 des inneren Kreises zum äußeren
Kreis repräsentiert. Der 25.
Buchstabe ist das T, aus 9
Durchmesser- und 10
Radialelementen bestehend:
ST! QUAESO NE ME – E SOMNO EXCITETIS ET PARUMPER – AUDITE CETERA.
Den 24 Buchstaben Seitenteile ist also noch als 25. das T hinzuzufügen. Die ZS+FS der beiden Teile sind demnach:
|
|
ZS |
FS |
sm |
FW1 |
FW2 |
sm |
|
Mitte |
310 |
228 |
538 |
38 |
26 |
64 |
|
Seiten |
273 |
210 |
483 |
23 |
17 |
40 |
|
|
583 |
438 |
1021 |
61 |
43 |
104 |
|
RI |
26 |
23 |
|
|
|
|
|
SU |
38 |
17 |
|
|
|
|
|
|
64 |
40 |
|
|
|
|
Die FW1 und FW2 sind identisch mit den ZS+FS der beiden Silben RI-SU. Möglicherweisen stellen die vier
Buchstaben Initialen einer Initiationsformel dar.
13. RISU heißt genauer durch Lachen, nicht Lächeln. Es ist
bekannt, daß Initianden bei ihrer Einweihung in Mysterien zuinnerst erschüttert
wurden und wechselnde Gemütszustände erlebten, wie Weinen und Lachen. Letzteres
bekundet offensichtlich Freude und Glück über die geschauten Wahrheiten.
14. Das Wort
RISU hat folgende 4Werte:
|
|
ZS |
FS |
sm |
FW1 |
FW2 |
sm |
GS |
|
RISU |
64 |
40 |
104 |
12 |
11 |
23 |
127 |
|
FW |
|
|
19 |
|
|
23 |
42 |
|
|
|
|
123 |
|
|
46 |
169 |
Das FS:ZS-Verhältnis 8*(5:8) zeigt (spiegelbildlich) zweimal
die Zahlen 8 und 5. Auf die Radialelemente des
Tetraktyssterns bezogen repräsentieren sie 4:3 Flächeneinheiten des Doppelkreises:
|
|
Das interne
Differenzverhältnis 5:3
(Radialelement) fügt noch einmal 3:1 Flächeneinheiten hinzu, zusammen 7+4.
Die Summe der 4W 127 ist als 1+27 auf die numerierten 7 Punkte des Hexagon sowie auf die 1+2+7 = 10 Punkte der Tetraktys beziehbar, ebenso auf die Zahl 12 + deren FW 7. Sie ist auch die FS der Zahlen 1-18. Durch Hinzufügen der FW der zweimal zusammengefaßten
Summen 104 und 23 erhält man 127 + 42 = 169. Das Verhältnis der ZS+FS 104
zum Rest der Summe ist somit 13*(8:5).
15. Das Wort
ARRIDENS – zulächelnd ist in
den erhaltenen Texten Ciceros neunmal belegt (sonst weitere elfmal). Seine
trinitarischen Zahlenwerte erweisen sich auch in ihrer Binnenstruktur:
|
|
ZS |
FS |
sm |
|
ARRID |
48 |
45 |
93 |
|
ENS |
36 |
26 |
62 |
|
|
84 |
71 |
155 |
|
93:62 = 31*(3:2) |
|||
Die Einzelziffern 3 und 1 als Flächeneinheiten genommen
stimmen mit der Buchstabenaufteilung 5:3 als Radialelemente überein.
Das sichtbare ARRIDENS und unsichtbare RISU haben das ZS-Verhältnis 84:64 = 4*(21:16) = 4*37. Beide Werte stimmen mit dem
inneren Quadratrahmen des SQ
überein:
|
P |
E |
R |
|
15 |
5 |
17 |
|
E |
N |
E |
|
5 |
N |
5 |
|
R |
E |
P |
|
17 |
5 |
15 |
Den 8 Buchstaben des Quadratrahmens und
des Wortes ARRIDENS haben jeweils die ZS 84, die 4 Buchstaben der Quadratecken und
des Wortes RISU die ZS 64. Jede der 4 Quadratseiten hat die ZS 37.
Die beiden Wörter bilden ein
vollkommenes trinitarisches FS:ZS-Verhältnis:
|
|
ZS |
FS |
sm |
|
RISU |
64 |
40 |
104 |
|
ARRIDENS |
84 |
71 |
155 |
|
|
148 |
111 |
259 |
|
111:148 = 37*(3:4) |
|||
Das interne
Differenzverhältnis beträgt 3:1,
zusammengenommen 6:5 bzw.
4:7.
16. Römische
Autoren räumen dem Anfang, der Mitte und dem Ende eines Textes besondere
Bedeutung bei. Dies ist auch für Ciceros Konstruktion von zweimal 25 Buchstaben anzunehmen:
ST! QUAESO NE ME – E SOMNO EXCITETIS ET PARUMPER – AUDITE CETERA.
Die drei Buchstaben
des inneren Teils lassen sich zu TER – dreimal
umstellen. Wenn man es bei einem T beläßt, kann man durch Buchstabenumstellung SERAT und ARTES lesen. Bezogen auf ein göttliches
Subjekt mit Adressierung des Initianden der Mysterien sind beide Wörter etwa zu
übersetzen: Er möge gute Eigenschaften einpflanzen. ARS im Sinne von Tugend wird
auch durch das griechische Wort ARETÉ nahegelegt, das von rückwärts im Wort CÈTERA zu lesen ist.
17. Es ist
schwierig zu ermitteln, worin die besondere Bedeutung der beiden Silben RI-SU besteht. Man kann sie etwa in ihre einzelnen
gematrischen Werte 179 und 1820 zusammensetzen oder, wie oben
aus den ermittelten FW ersichtlich, als Additionswerte
26 und 38
verstehen. Von Interesse sind bei letzteren die 4W:
|
|
ZS |
FS |
sm |
FW1 |
FW2 |
sm |
GS |
|
RI |
26 |
23 |
49 |
15 |
23 |
38 |
87 |
|
SU |
38 |
17 |
55 |
21 |
17 |
38 |
93 |
|
|
64 |
40 |
104 |
36 |
40 |
76 |
180 |
|
87:93 = 3*(29:31); 36:40=4*(9:10) |
|||||||
|
FS+FW2:ZS+FW1=80:100 =
20*(4:5) |
|||||||
Die Verhältniszahlen
entsprechen DR-Kreuzen
aus 29 und 31 Rahmenelementen, die maßgebend
waren für die Monatstage des vorjulianischen Kalenders.
Auffällig sind die
zwei Summen 38 der FW1 und FW2.
Sie können sich auf je zwei T
des Achsenkreuzes des SQ
beziehen. Dazu paßt auch die zusammengesetzte Zahl 2638 = 2*1319. Der Primzahl 1319 entsprechen die Buchstaben NT, die zusammen im SQ und in Ciceros Satz die Mitte bilden.
Geht man von Vergils
4. Ekloge aus:
INCIPE, PARVE PUER, RISU COGNOSCERE MATREM
Beginne, kleiner Knabe, die Mutter durch Lachen
(Lächelen) zu erkennen,
so könnte es sich um
einen Erkenntnisvorgang handeln, bei dem Spiegelbildlichkeit eine Rolle spielt.
Stellt man sich das SATOR-Quadrat
als eine Art Labyrinth vor, so kommt der Initiand am
Ende zum Mittelpunkt, indem er die Buchstaben TE – dich
durchschreitet und vor sich das Wort NET – er webt
sieht. Steht er endlich auf dem N, läuft von 4 Seiten das Wort TE auf ihn zu.
Die Buchstaben N und T stehen
durch FS und ZS miteinander in Beziehung: Das N setzt sich aus den FW 6+7 der Zahlen 9 und 10 (s.o. 9:10) zusammen. Das interne FS:ZS-Verhältnis 13:6 ergibt in der Addition der Einzelziffern die Zahl 10, zusammengesetzt aus der Addition
der ersten drei Zahlen 1+(1+2)+(1+2+3). Der FW der
Addition 13+19 = 32 ist wiederum 10.
Betrachtet man die
Zahlen 10 und 9 als Komplementärzahlen zu 1 und 2, so sind deren ZS+FS 3+3 = 6 zu 32 hinzuzufügen und man erhält
wiederum die Zahl 38.
Die ZS 104 = 8*13 des
Wortes RISU ist der FW der ZS 303 des SQ. Die Aufteilung in 8*13 ist auf die Erweiterungs- und
hexagonalen Elemente der DR beziehbar, aber ebenso auf das
DR-Kreuz, das aus 13
Punkten und 8
Dreiecken besteht und als Modell für die Besetzung der 21 Buchstaben des PATERNOSTER-Kreuzes dient. Die Aufteilung des Wortes RI-SU in zwei Silben mit jeweils
gleicher FW1+FW2-Summe 38 könnte sich auf je zwei T je Achse beziehen. Die 4
Buchstaben PA-ER haben ebenfalls die ZS 38, und die inneren 4 Buchstaben ERNOS können zu ORNES – du mögest ehren umgestellt
werden. Die FW1+FW2-Summe
76 könnte somit die mögliche Aussage bestärken:
Du
mögest die 4 T ehren.
Das
aus der Tabelle ermittelte Verhältnis 20*(4:5) = (4*5)*(4+5) ist in die Buchstaben VI – mit Macht umsetzbar und begründet so eine besondere
Wirksamkeit der Formel RI-SU.
18. In der
4. Ekloge könnte Vergil die Eleusinischen Mysterien als Vorbild für Mutter und
Kind genommen haben: Als letzte Stufe der Weihenacht erscheint Kore, die
Tochter der Demeter, mit einem neugeborenen Knaben aus den Tiefen des Hades.
(s. Marion Giebel, Geheimnis des Mysterien. Patmos
2003, S.45f.) Die Mutter des göttlichen Kindes bei Vergil ist die Mutter des
Lebens wie Demeter und Kore. Das göttliche Kind wird beim Anblick der Mutter in
die Geheimnisse göttlicher Weisheit eingeweiht und dadurch so verzückt, daß es
in ekstatisches Lachen verfällt. Was dem normalen Menschen erst im
Erwachsenenalter zuteil wird, das gebührt dem Erlöser der Welt sogleich nach
seiner Geburt.
Erstellt: Juli 2005
Letzte Änderung: Dezember 2009