Die kapitolinische Göttertrias
Inhaltlicher Vorverweis: Die Zahlensumme der 6 Namen ist 494, die
Faktorensumme 336. Mit der Gesamtsumme und Aufteilung dieser Werte stimmen die
Verszahlen der 10 Eklogen Vergils überein.
I. Die 6 Namen
Die obersten Staatsgottheiten der Römer waren Iuppiter, Iuno und Minerva. Iuppiter hatte die Titel Optimus Maximus, Iuno den Titel Regina, Minerva war ohne Titel. Die Anordnung der 6 Wörter zeigt zwei Prinzipien der Zählung, die Zählung der Reihenfolge und die Zählung der Menge. IUPPITER ist die 1. Gottheit, IUNO die 2., MINERVA die 3. Damit jede Gottheit mit gleicher Zahlgröße versehen ist, erhält Iuppiter 2 Titel, Iuno 1 Titel, Minerva hat mit Platz 3 bereits das volle Maß erreicht. Zusammen ergibt sich 3*3=9:
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1.+2 |
2.+1 |
3. |
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obere Hälfte |
IVPPITER |
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IVNO |
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MINERVA |
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untere Hälfte |
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REGINA
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Linke Hälfte |
Rechte Hälfte |
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Die 9 Grundzahlen können durch ein 3*3-Punkte Quadrat dargestellt werden:
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II. Die Zahlenwerte
Die
beiden Namensgruppen weisen Zahlenwerte auf, die einerseits den Umkehr- und
Rückkehrcharakter des Kreises bezeichnen, andererseits auf die dreifaltige
Natur Gottes hinweisen, die vorzugsweise durch die Zahlen 1+2/2+1 und 1+3/3+1 wiedergegeben wird:
1. Iuppiter (109) Iuno (56) Minerva
(77)
3 (3) 19 (19) 242
(242)
a(1) e(2) i(4) o(1) u(3) 11 121
m(1) n(2) p(2) r(2) t(1) 8 5 b,c,d,f,g,h,k,l,q,s,x,y,z 121
2. Optimus (107) Maximus (93) Regina
(52)
3 (6) 20 (39) 252
(494)
a(2) e(1) i(3) o(1) u(2) 9 88
g(1) m(3) n(1) p(1) r(1) s(2) t(1) x(1) 11 8 b,c,d,f,h,k,l,q,y,z 164
a(3) e(3) i(7) o(2) u(5) 20 209
g(1) m(4) n(3) p(3) r(3) s(2) t(2) x(1) 19 8 b,c,d,f,h,k,l,q,y,z 285
Von den vielen Auffälligkeiten der Zahlenergebnisse
seien folgende hervorgehoben:
1. Die 6 Namen
bestehen aus 39 = 3*13 Buchstaben, die drei sanduhrförmigen Doppeldreiecken im Hexagon mit 5 Punkten, 2 Dreiecken und 6 Linien
entsprechen:
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2. Der ZW für die drei Gottheiten ist 242, für
die drei Beinamen 252.
Beide Zahlen haben zyklischen Charakter, die Differenz zwischen beiden beträgt 10.
Die Zahl 252 ist die dreistellige Umkehrzahl schlechthin, da sie aus dem Produkt 12*21 besteht.
Addiert man die Einzelziffern der beiden ZW, ergibt sich 8+9=17. Es handelt sich dabei um das Grundverhältnis von 9 Begrenzungspunkten und 8 Maßeiheiten:
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Die Summe der beiden Umkehrzahlen, 494, besteht aus den Faktoren 2*13*19, enthält also
wie die Buchstabenzahl den Faktor 13.
3. Die ZW für die Vokale und Konsonanten der drei Gottheiten ist gleich, jeweils
121. Durch die Zahlenfolge 121 wird eine Gemeinsamkeit zum ZW 12*21 der 3 Beinamen hergestellt. Ein weiterer Zusammenhang besteht im
Verhältnis der Vokale beider Namengruppen 121:88 = 11*(11:8) = 11*19.
Das ZW-Verhältnis
der Vokale und Konsonanten aller 6 Namen ist 209:285 = 19*(11:15).
III. Die Faktorensummen
1. Die Faktorenwerte (FW) der 39 Buchstaben ergeben folgende Summen (FS) für die einzelnen Namen:
IVPPITER 78 (109-31), IVNO 37 (56-19), MINERVA 58 (77-19), zus. 173
OPTIMVS 66 (107-41), MAXIMVS 48 (93-45), REGINA 49 (52-3), zus. 163
Die Zahlen 173 und 163 sind Primzahlen. Wie die ZW differieren sie um 10, jedoch so, daß dem
kleineren ZW 242 die größere FS 173 entspricht, also
die Addition von ZW und FS jeweils 415 ergibt.
Die Gesamt-FS 173+163 = 336 entspricht der Addition der 2- und 3-stelligen Zahlen 12+21+102+201.
2. Die Faktoren
der Zahl 336 sind 2*2*2*2*3*7 und bieten
daher die Möglichkeit zu mehreren Zahlenverhältnissen:
a/)
Vokale und Konsonanten verhalten
sich 123:231.
Beide Buchstabengruppen enthalten also die Zahlen 1-3 als Hinweis auf die 3 Gottheiten
bzw.trinitarischen Personen.
b/)
Als Kontrast
zu den beiden Primzahlen 173 und 163
liefert eine andere Zweiteilung der 6 Namen ein sehr
auffälliges Verhältnis. Die FS der
drei Bezeichnungen IVPPITER (78) OPTIMVS (66) MAXIMVS (48) sind durch 6 teilbar und werden
damit als zusammengehörig ausgewiesen. Die Summe dieser 3 Einzelwerte ist 192, die FS der anderen 3
Bezeichnungen 144, woraus sich das Verhältnis
48*(4:3) ergibt.
Das Verhältnis 4:3 verweist auf die das Flächenverhältnis 1:3 der beiden konzentrischen Kreise des
Tetraktyssterns. Die Zahl 4 setzt sich
zusammen aus der Flächengröße 1 des
inneren Kreises, der Flächengröße 2 des
Kreisrings zwischen den beiden Kreibögen und der Flächengröße 1 des äußeren Kreises, die hinter der Fläche des
inneren Kreises verborgen ist. Die Zahl 3
setzt sich nur aus der Fläche des inneren Kreises und des äußeren Kreisrings
zusammen.
Die 3 Bezeichnungen
IVPPITER
OPTIMVS MAXIMVS stehen also für eine
Gemeinschaft von drei göttlichen Personen, die eine vollkommene Einheit bilden.
c/) Eine weitere Produktaufteilung des FS 336 ist 21*16. Man kann das
ermittelte Verhältnis 4:3 also auf die 3 Tetraktysseiten
verteilen, von denen jede aus 4 Punkte und 3
Linien besteht. Durch die Einzelzählung jeder Seite verdoppelt sich der Wert
für die 3 Eckpunkte von 16 auf 32. Eine Seite zählt also 7*16 = 112:
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Erstellt: 10. Oktober 2003
Zuletzt
bearbeitet: Mai 2007