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Der Kreisdurchmesser und die Zahl 24

1. Die Zahl 24 prägt unser Leben durch die Stunden des Tages, unterteilt in 12 Stunden für das Tageslicht, 12 für die Nacht. Wir sind wie selbstverständlich an diese Zahl gewöhnt, obwohl sie von der 10-er Struktur des Dezimalsystems abweicht. Sie erscheint besonders deswegen sinnvoll, weil wir eine Tageshälfte in 2x6, 3x4 oder 4x3 Stunden einteilen können. Letztere Einteilung ist uns von den vier Nachtwachen des römischen Heeres bekannt.

2. Wie die Zahl 10 als Grundlage des Dezimalsystems auf der Verdoppelung der Primzahl 5 beruht, so die Zahl 6 auf der Verdoppelung der Primzahl 3. Ausgangspunkt beider Zahlen ist der Kreis und seine Teilung in zwei Hälften. Der Kreis selbst besteht aus den 3 Elementen Mittelpunkt, Kreislinie und Kreisfläche.

3. Ein Kreis wird in zwei Hälften geteilt, indem man durch den Mittelpunkt eine Gerade zieht, die die Kreislinien zweimal schneidet und als Durchmesser bezeichnet wird. Die Strecke zwischen dem Mittelpunkt und einem Kreislinienpunkt nennt man Radius.Das Streckenmaß des Radius und die beiden Begrezungspunkte bilden 3 Radialelemente. Da es im Durchmesser 2 Radialmaße gibt, verdoppeln sich die Radialelemente auf 2x3=6 Elemente. Dabei wird der Mittelpunkt zweimal gezählt.

4. Der Durchmesser faßt die beiden Radialmaße in 5 Elementen zusammen, 3 Punkten und 2 Linien. Diese 5 Elemente können wir der Reihe nach von 1 bis 5 numerieren. Dabei besetzen die Zahlen 2 und 4 die beiden Radiallinien. Die Zahl 2 verbindet die Punkte 1 und 3, die Zahl 4 die Punkte 3 und 5. Die beiden Radiallinien halten linke und rechte Seite im Gleichgewicht. Sie stellen die rationale Ordnung von Raum und Zeit dar, während die Kreislinie auf die alles menschliche Begreifen übersteigende Vollkommenheit Gottes hinweist. In den Zahlen 2 und 4 zeigt der geschaffene Kosmos abbildhaft die Gleichheit der 3 göttlichen Personen, da 1+2+3 ebenso wie 2+(2+2) die Zahl 6 ergeben.

5. Nach der bisherigen Betrachtung entsteht die Zahl 24 durch Zusammensetzung von 2 und 4. Im voll ausgebildeten Dezimalstern sind die 2 Radiallinien auf wirkliche 24 Linien erweitert. Dabei entfallen 12 Linien auf das regelmäßige Sechseck und 12 auf die Erweiterung zum Dezimalstern.

Der konzentrische Doppelkreis, der den Dezimalstern enthält, erweist sich darin als Grundlage des Dezimalsystems, daß die 3 Radialelemente um 2 auf 5 Elemente erweitert werden und durch Verdoppelung die zyklische Zahl 10 ergeben.

6. Nun gibt es zur Zahl 24 auch die Umkehrung 42. Dafür gibt es im Dezimalkreis 2 Modelle. Das erste besteht aus zwei Dezimaldreiecken. Wenn man für jede der drei Seiten eines Dezimaldreieck 4 Punkte zählt, kommt man auf 12 und in Verdoppelung auf 24 Punkte. Zählt man 2x9=18 Linien hinzu, ergeben sich 42 Elemente.

Das zweite Modell erhält man durch zwei Doppelrauten. Wenn man zwei gegenläufige Rautenlinien mit zugehörigem Punkt als eine 3-er Einheit auffaßt, ergibt sich 4x3 = 12, verdoppelt 24. Weitere 3 Einheiten zu je 3 Elementen gewinnt man, indem man den Mittelpunkt sowie den untersten und obersten Punkt als eine Einheit auffaßt. Es bleiben 2 Einheiten übrig, die durch zwei Dreiecke mit dazwischen liegender Trennungslinie gebildet werden.

 

Erstellt:4.8.2003

 

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