DAS SATOR-QUADRAT
DAS PATER NOSTER
KREUZ
Grundlegendes
I. Einleitung
II. a) Doppelrautenkreuz b) Hexagon
IV. Die Zahl 14; V. Die Zahl 41
VI. Konzentrische Struktur des PATERNOSTER
Zusätzliches
PATER NOSTER in zwei Buchstabenfiguren
Zur Deutung des
A und O: AB ORIGINE und ANTE ORIGINEM
TEIL II: Vertiefung und
Ergänzung
TEIL III: Trinitarische
Aspekte des Wortes PATER
I. Einleitung
1. In den 20-er
Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckten drei Gelehrte unabhängig voneinander (Chr. Frank, Deutsche Gaue 25 (1924),
76; F. Grosser, "Ein neuer Versuch zur Deutung der Sator-Formel",
Z.N.W. 24 (1926), 165ff.; S. Agrell, "Runornas talmystik och dess antika
förebild", Skrifter utgivna av Vetenskaps-Societen i Lund 6(1927), 31f.), daß man 21 von 25 Buchstaben in der Form eines Achsenkreuzes mit den beiden
Wörtern PATER NOSTER besetzen kann. Übrig
blieben zweimal A u. O. Da zu dieser Zeit die frühesten Funde dem 3.
nachchristlichen Jahrhundert entstammten, herrschte unter den Gelehrten bald
weitgehende Übereinstimmung, daß das Quadrat entweder christlichen oder
jüdischen Ursprungs sein müsse (Heinz Hofmann, Das Satorquadrat. Bielefeld 1977, S.24). Das änderte
sich mit der Entdeckung zweier SATOR-Quadrate (SQ) in
Pompeji, wenngleich es in der Folgezeit noch Verteidiger jüdisch-christlicher
Herkunft gab und, wie vor allem Internetbeiträge aus romanischen Ländern zeigen,
immer noch gibt:
|
|
Die Entstehungszeit des SQ selbst ist ungeklärt. Da sowohl die 8 verschiedenen Buchstaben auf
ihrem alphabetischen Platz als auch die drei Wörter selbst schon zu einer
frühen Zeit feststanden, ist eine Entstehungszeit bis ins 6. Jahrhundert v.Chr.
denkbar.
2. Die übrigen 4 Buchstaben A und O sind nicht in das Achsenkreuz
integrierbar. Sie werden in Darstellungen dekorativ in die Winkelfelder oder auf die Verlängerung der Achsen gesetzt und dienen separater
symbolischer Auslegung. Gefordert ist jedoch eine geometrische Figur, in die
die 4 Buchstaben eine integrierte
Funktion erfüllen. Dies soll im Gliederungspunkt II ausgeführt werden.
3. Daß den Eingeweihten die
anagrammatische Umwandlungsmöglichkeit verborgen geblieben sein sollte, ist
nicht anzunehmen: Der aus Zahl und Buchstabe faßbare gewaltige Gott des Kosmos
erweist sich als ein naher und sorgender Gott, den die Menschen vertrauensvoll
als "unseren Vater" ansprechen können. Die Vorstellung von Gott als
einem Vater ist allerdings bereits im Namen des obersten Staatsgottes IUP-PITER angelegt. Es ist beachtenswert,
daß die Anrede "PATER NOSTER" den Anfang des Gebetes, das Jesus die Menschen lehrte,
bereits vorwegnimmt.
Wenn nun im SQ Gott und Kosmos eine analoge
Einheit bilden, und der Schöpfer von allem als "unser Vater" daraus
hervortritt, ist zu erwarten, daß die 11 Buchstaben der beiden Wörter eine vollkommene Ordnung
enthalten, die im Dezimalsystem verankert ist.
1. Die 11 Buchstaben mit dem N als Symmetriemittelpunkt entsprechen der Zahl von
Begrenzungspunkten für 2*5 = 10 Maßeinheiten. Mit 21 Elementen ist somit das Maß des
Dezimalsystems erfüllt.
Wenn der
Tetraktys für das Dezimalsystem eine so
hohe Bedeutung zukommt, wie Pythagoras überzeugt war, dann auch dem ganzen Tetraktaysstern, in dem 3
Doppelrauten (DR) als Erweiterungen von
drei sanduhrförmigen Doppeldreiecken des Hexagon zu erkennen sind. Eine DR besteht aus 7 Punkten
+ 4 Dreiecken und 10 Linien,
also aus 21
Elementen. Die Dreiecke übernehmen also die Funktion von 4 Punkten einer normalen Strecke oder Achse. Zwei DR können sich zu einem Achsenkreuz
vereinen, das dann aus 41 Elementen besteht.
Wie in
einfacher Darstellung des PATERNOSTER die
Zahl 11 die Symmetriemitte von 21 bildet, so die Zahl 21 für 41 Elemente des
Doppelrautenkreuzes. Nun besteht die Zahl 123 als Zusammensetzung
der ersten drei Ziffern aus 3*41, sodaß die Zahl 41 eine trinitarische Bedeutung in dem Sinn erhält, daß in
der Zahl 123 die drei göttlichen Personen
dargestellt sind. Daß jede einzelne göttliche Person das trinitarische Prinzip
in sich trägt, zeigen die drei Buchstaben TER – dreimal, die den Zahlenwert (ZW) 41 haben und sich zweimal in PATER NOSTER finden.
Die 11 Buchstaben lassen sich der Reihe nach auf die 7 Punkte und 4
Dreiecksflächen anordnen. Dasselbe kann in der zweiten DR wiederholt werden.
|
|
Für die
Buchstaben A und O stehen die Querlinien zur Verfügung, die nach der
Buchstabenanordnung des PATER NOSTER in
dieser Reihenfolge zum Anfang hin besetzt werden. Siehe dazu: Das PATER
NOSTER im Doppelrautenkreuz.
Die zwei
Querlinien einer DR entsprechen den beiden Maßen, die außerhalb der
Grundzahlen 1-9 liegen, wie das folgende
Kreismodell demonstriert:
|
|
Auf
religiöser Ebene bedeutet das Kreismodell, daß alles vom Nichtgeschaffenen
ausgeht und dahin zurückkehrt. Das ist auch der Sinn der Buchstaben A und O, das ALPHA (ΑΛΦΑ) und das O (Ω), wie es in der Apokalypse des
Johannes (1,8; 21,6;
22,13) heißt. Was für den ersten und letzten Buchstaben des griechischen
Alphabets leicht verstehbar ist, bereitet im lateinischen Alphabet eine gewisse
Schwierigkeit, da das O der 14. Buchstabe ist. Aber wie das
Kreismodell erkennen läßt, liegt die Bedeutung des O in seiner Kreisgestalt. Es gilt
daher herauszufinden, welchen Bezug die Zahl 14 zum Kreis hat. Siehe dazu auch Anmerkungen
zum A und O im PATER NOSTER Kreuz.
2. Das DR-Kreuz ist nicht einfach eine erdachte Konstruktion,
sondern dient der Zusammensetzung eines Oktaeders, das zustande kommt, wenn man
die Querlinien faltet und die jeweiligen Endpunkte der DR um die Mittelachse herum kreisförmig zusammenführt:
|
|
Die
dreidimensionale Figur des Oktaeders bildet das Endziel der geometrischen
Konstruktion des Dezimalsystems. Siehe dazu Das PATER NOSTER auf 3 Ebenen des Oktaeders.
1. Wenn
auch die vier Buchstaben in das DR-Kreuz sinnvoll integriert erscheint,
sollte es einen tieferen Grund geben, um die Zahlen 21 und 4 als eigenständig anzusehen. Den
25 Punkten des SQ entsprechen
25 Elemente des Hexagons: 7 Punkte, 6 Dreiecke, 12
Linien. Die drei Achsen und symmetrische Gleichheit aller Elemente stellen eine
ideale geometrische Anschauung der drei göttlichen Personen dar. Die folgende
Grafik zeigt zwei Arten von geometrischen Figuren:
|
|
Die drei
Doppeldreiecke des linken Hexagons betonen die Gleichheit der Personen. Im
rechten Hexagon stehen zwei Rautenfiguren einander gegenüber, die vom mittleren
Doppeldreieck miteinander verbunden sind. Dieser Konstellation entspricht die
Vorstellung, daß die zweite Person das wesensmäßig gleiche Abbild der ersten
Person ist und durch die dritte Person der Mitte ihre Einheit und Gemeinschaft
haben.
Die
beiden Rautenfiguren haben einen gemeinsamen Mittelpunkt, bestehen also
zusammen aus 21 Elementen. Es bleiben noch 4 Elemente übrig, die die mittlere Figur nicht mit den
beiden anderen teilt: 2 Segmentlinien und 2 Dreiecke.
2. Die
Vorstellung, daß die zweite Person das Abbild der ersten Person ist, ergibt
sich aus der Spiegelbildlichkeit zweier Kreishälften, deren Voraussetzung
jedoch eine gemeinsame Mitte ist:
|
|
Die
Horizontalachse besteht aus 5 Elementen, die zu den 10 Elementen jeder eigenständigen Hälfte dazuzuzählen sind.
Wenn die gemeinsame Mitte nun der dritten göttlichen Person zukommt und der
Mittelpunkt die Mitte aller Elemente ist, läßt sich eine Aufteilung der
Elemente in 1 und 14 vornehmen, denen die Buchstaben A und O entsprechen.
Dasselbe
gilt auch für das 5*5-Punkte Quadrat, dem das SQ zugrunde liegt. Die gemeinsame Mitte ist TENET, das N die Mitte von jeweils 14
Buchstaben.
1. Von
wesentlicher Bedeutung für das Verständnis des PATER NOSTER sind die Zahlenwerte (ZW) und Faktorenwerte (FW).
|
|
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
11 |
|
|
|
P |
A |
T |
E |
R |
N |
O |
S |
T |
E |
R |
sm |
|
ZW |
15 |
1 |
19 |
5 |
17 |
13 |
14 |
18 |
19 |
5 |
17 |
143 |
|
FW |
8 |
1 |
19 |
5 |
17 |
13 |
9 |
8 |
19 |
5 |
17 |
121 |
|
121:143 = 11*(11:13) |
||||||||||||
Der durchschnittliche ZW der 11 Buchstaben ist 13 wie der ZW des N selbst. Unzweifelhaft bezeichnet
die Zahl 13 in mehrfacher Weise die
Wirklichkeit des einen Gottes in drei Personen. Und da dies aus den
Gesetzmäßigkeiten des Kreises, des Hexagons und des Tetraktyssterns klar
hervorgeht, war dies auch Erkenntnis all derer, die mit dem SQ und dem damit verbundenen
Mysterienkult vertraut waren. Denn nicht von monotheistischer, sondern
polytheistischer Perspektive her ist zu denken: Die unübersehbare Zahl von
verehrten Gottheiten läßt sich auf der rationalen Grundlage von Geometrie und
Zahl auf eine Gemeinschaft von drei göttlichen Personen reduzieren.
Die Zahl
13 ist zu erkennen in den drei Achsen des Hexagon aus
7 Punkten und 6
Radialmaßen. Jedes der drei X-förmigen Doppeldreiecke besteht aus 13 Elementen: 5 Punkten
+ 2 Dreiecken und 6 Linien:
|
|
Weiterhin
besteht der Tetryktysstern aus 13 Punkten und die Flächen seiner
beiden konzentrischen Kreise verhalten sich wie 1:3.
2. Die
Faktorensumme (FS) der 11 Buchstaben ist 121 = 11*11. Das FS:ZS-Verhältnis ist demnach 11*(11:13). Von dreimal 2
Buchstaben ist die FS jeweils 2*11: PAT|ER|NO|ST|ER.
Die zwei
Hälften des Hexagons sind dreimal durch zwei gleichseitige Dreiecke miteinander
verbunden. Es sind zwei Gruppierungen möglich. Die eine in vorstehender Grafik
gezeigte besteht aus 3 sanduhrförmige Doppeldreiecke
aus je 13 Elementen. Die mittlere Figur
steht gerade, die linke und die rechte kreuzen sich in schräger Richtung. Das
linke und rechte Doppeldreieck kann man auch als stehend betrachten, dann
handelt es sich jeweils um eine Rautenfigur, die aus 11 Elementen besteht:
|
P |
L |
D |
sm |
|
5 |
6 |
2 |
13 E |
|
4 |
5 |
2 |
11 E |
|
9 |
11 |
4 |
24 E |
|
|
Das FS:ZS-Verhältnis 11*(11:13) kann so gedeutet werden, daß zwei gleiche Figuren durch die
mittlere zusammengehalten werden. Theologisch entspricht diese Sichtweise der
christlichen Trinitätslehre, nach der SOHN das
vollkommene Abbild des VATERS ist und der HEILIGE GEIST aus beiden hervorgeht, also auch beide verbindet.
Viele etruskische Rundspiegel zeigen drei Personen, die in der Art der
Hexagonfiguren eine Gruppe bilden:
|
|
|
Dieselbe
Dreieckskonstellation wird auch durch die ZS von
zweimaligem PATERNOSTER nahegelegt: (11+11)*13 = 286.
3. Das FS:ZS-Verhältnis 11:13 der 11 Buchstaben des PATERNOSTER ist
vorgeprägt durch die Zahlen 1-13. Deren FS ist 77 und ZS 91 = 7*(11:13). Das interne
Differenzverhältnis zwischen FS und ZS ist 11:2 und
zeigt in den Einzelziffern das bereits genannte Flächenverhältnis 1:3 der beiden konzentrischen
Kreise des Tetraktyssterns.
Die Zahl
121 hat den FW 22 und
kann somit natürlicherweise zur Zahl 143
hinführen.
Das enge
Verhältnis 11:13 legt
nahe, daß die 11 Buchstaben des PATERNOSTER durch zwei weitere Buchstaben erweitert werden,
wie es durch das A und O geschieht. Buchstabenwerte und Numerierung erbringen zwei
komplementäre Zahlenverhältnisse:
|
|
A |
Num. |
sm |
O |
Num. |
sm |
GS |
|
ZW |
1 |
12 |
13 |
14 |
13 |
27 |
40 |
|
FW |
1 |
7 |
8 |
9 |
13 |
22 |
30 |
|
|
|
|
21 |
|
|
49 |
70 |
|
21:49 = 7*(3:7); 30:40 = 10*(3:4) |
|||||||
Die
gemeisamen Teiler 7 und 10
beziehen sich auf die Punktezahl des Hexagon und der Tetraktys. Dasselbe wird
durch die Verhältniszahlen 3:7 wiedergegeben: 3 Eckpunkte der Tetraktys und 7 Hexagonpunkte. Den Verhältniszahlen 3:4 entsprechen 3 Punkte
der ersten Kreisachse (mit Mittelpunkt) und 4 Punkte
der zweiten und dritten Achse (ohne Mittelpunkt):
|
|
4. Die
trinitarische Bedeutung der beiden Wörter zeigt sich ferner in den 4Werten:
|
|
ZS |
FS |
sm |
FW1 |
FW2 |
sm |
GS |
|
PATER |
57 |
50 |
107 |
22 |
12 |
34 |
141 |
|
NOSTER |
86 |
71 |
157 |
45 |
71 |
116 |
273 |
|
|
143 |
121 |
264 |
67 |
83 |
150 |
414 |
|
414 = 18*23 = FW 31 |
|||||||
Die
Einzelziffern der Summe 414 sind auf die 9 Durchmesserelemente der Doppelraute zu beziehen die Zahl 18 auf die zwei Rahmenlinien der DR. Die Zahl 23 setzt
sich zusammen aus (5+4) + (5+9) zusammen und gibt die Kreisflächeneinheiten (1+2) + (1+3) wieder.
In 141 ist dreimal die Zahl 47, der ZW für DEUS – Gott, enthalten. Die Zahl 273 enthält in den Einzelziffern
des Produkts 21*13 die 7 Flächeneinheiten der beiden
konzentrischen Kreise. Die DR besteht aus 21 Elementen, 13 davon
gehören dem hexagonalen Bereich an. Beide Zahlen repräsentieren so das
Flächenverhältnis 3:1.
Die ZW/FW-Verrechnung variiert diesen
Doppelaspekt der DR:
|
|
|
|
sm |
FW |
|
ZS |
141 |
273 |
441 |
31 |
|
FW |
50 |
23 |
73 |
73 |
|
sm |
|
|
|
104 |
|
104 = 8*13 |
||||
Die Zahl
8 bezieht sich lediglich auf die
Erweiterungselemente der DR, das repräsentierte Flächenverhältnis ist daher 2:1:
|
|
Im folgenden sollen einige Bedeutungen der Zahl 14 angeführt werden. Im Auge zu behalten ist ihre
Beziehung zum Kreis in Übereinstimmung mit der Form des Buchstabens O:
1.
Die erste Unterteilung des Kreises in zwei Hälften
durch die Durchmesserlinie besteht aus dem Mittelpunkt und 4
symmetrische Elemente:
|
|
2.
Numeriert man die Punkte eines Achsenkreuzes vom
Mittelpunkt aus, ergibt sich die Numerierungssumme 14
der Zahlen 2-4:
|
|
Dazu mehr in Strukturelle Gesichtspunkte.
3. Die
Zahlen 1 und 4 können als Anfang und Ende einer Zählung gesehen werden.
Die Zahlen von 1-4 ergeben die 10 Tetraktyspunkte. Addiert man die Zahl 4 selbst hinzu, erhält man 14.
4. Das
geometrische Modell für die Zahl 10 ist die
Tetraktys im Tetraktysstern, der sich innerhalb eines konzentrischen
Doppelkreises befindet. Auf den Kreislinien befinden sich jeweils 6+6 Punkte,
zu denen jeweils noch 1 Mittelpunkt zu zählen ist. Die
jeweils 7 Punkte des Hexagonkreises und
des Erweiterungskreises repräsentieren das trinitarische Flächenverhältnis 1:3. Als zweistellige Zahl
aufgefaßt ist 61 der ZW von TENET-und im TENET-Kreuz doppelt vertreten:
|
|
5.
Wie bereits oben erwähnt, lassen sich zwei
Doppelrauten zu einem Oktaeder zusammenfügen. Bei der Vereinigung der beiden
äußeren Punkte einer DR entfällt ein Punkt und der DR-Rahmen
aus 8 Linien + 7 Punkten
reduziert sich auf 8+6
Elemente. Der Bezug der beiden Zahlen zum Oktaeder zeigt sich darin, daß dieser
8 Flächen und 6 Ecken
besitzt.
6.
Die beiden Konstitutivzahlen für 14 sind 8+6. Die Zahlen 1-14 haben die ZS 105 und die
FS 86. Durch Numerierung der 10. DR-Position nach der
Zusammenführung der beiden äußeren Punkte stehen die Zahlen 10 und 5 nebeneinander:
|
|
7. Die ZS+FS der Zahlen 1-14 führt zu einer weiteren Zusammensetzung der Zahl 14, an die man zunächst weniger denkt: an die 7+7 Punkte zweier Doppelrauten, die freilich im DR-Kreuz um einen Mittelpunkt zu 13 Punkten vermindert werden. Eine ZW/FW-Verrechnung der ZS+FS 1-14 indes zeigt überraschende Zusammenhänge:
Die ZS+FS des PATERNOSTER-Kreuzes ist 273+229 = 502, die doppelte Summe der Zahl 251. CATULL wählte in den letzten
beiden Zeilen seines Widmungsgedichtes carmen 1 die ZS 502. Einige Parallelen zum SQ und zum
PATER-NOSTER-Kreuz legen die Vermutung nahe,
daß er diese ZS daraus entnahm.
Die Zahl
277 ist zu verstehen als (13+14)+(3+4): 13 Punkte des Tetraktyssterns
bedeuten 3
Flächeneinheiten 7+7 = 14 Punkte (eigener Mittelpunkt des äußeren Kreises) 1+3 = 4
Flächeneinheiten.
V.
Die Zahl 41
1.
Wenn man von der Realität dreier göttlicher
Personen ausgeht, ist es von Bedeutung, daß die ersten drei Zahlen in
dreistelliger Zusammensetzung das Produkt 3*41 mit dem
FW 44 enthalten. Das DR-Kreuz
des zweifachen PATER NOSTER besteht aus 41 Elementen.
Auffällig
in den beiden Wörtern ist die gleichen Endsilbe TER mit dem
ZW 41. Als Einzelwort bedeuten die drei Buchstaben TER dreimal. In der Doppelraute lassen
sich drei unterschiedliche geometrische Figuren erkennen, die aus 11, 13 und 17
Elementen bestehen und von jedem äußeren Ende der DR gezählt werden können und somit die doppelte Summe
ergeben:
|
|
VI. Konzentrische
Struktur des PATERNOSTER
1. Die
gematrische Stuktur des PATERNOSTER
erschließt sich besonders bei konzentrischer Betrachtungsweise:
|
P |
A |
T |
E |
R |
N |
O |
S |
T |
E |
R |
|
15 |
1 |
19 |
5 |
17 |
13 |
14 |
18 |
19 |
5 |
17 |
|
40 |
44 |
59 |
||||||||
|
44:99 = 11*(4:9) |
||||||||||
Die
Buchstaben OR und N bilden die Umkehrwerte 31 und 13, ebenso wie im Wort RO-MA. Der
Wortstamm ORN- bedeutet schmücken, ehren.
Durch eine
weitere konzentrische Gliederung erhält man das Verhältnis 3:4:4:
|
P |
A |
T |
E |
R |
N |
O |
S |
T |
E |
R |
|
15 |
1 |
19 |
5 |
17 |
13 |
14 |
18 |
19 |
5 |
17 |
Die durch 11 teilbaren ZW PS und ER bilden den Anfang und das Ende jeder Vierergruppe. Die
Buchstaben ATTE haben den durchschnittlichen ZW 11.
2. Durch
Ausweitung der inneren Konzentrik um zwei Buchstaben ergeben sich die
Umkehrsummen 67 und 76: Äußeres ist Projektion von Innerem, die
Schöpfung Abbild des alles durchwaltenden Göttlichen:
|
P |
A |
T |
E |
R |
N |
O |
S |
T |
E |
R |
|
15 |
1 |
19 |
5 |
17 |
13 |
14 |
18 |
19 |
5 |
17 |
|
16 |
19 |
67 |
19 |
22 |
||||||
|
38+38 = 76 |
||||||||||
Wenn den
beiden Wörtern PATER NOSTER außerordentliche
theologische Bedeutung begemessen wird, dann ist auch ihre Binnenordnung
religiös interpretierbar: Die inneren 5
Buchstaben lassen sich zu dem Wort ORNES – du mögest schmücken umgestellen.
Diese Anrede könnte drei Urhebern zugrundeliegen: einem göttlichen oder
menschlichen oder dem (Achsen-)Kreuz, das die Aufschrift trägt. Auf letzteres
könnten die inneren 5 Buchstaben des
Achsenkreuzes hinweisen, wenn sie zu ORNOR geordnet werden:
|
|
ORNOR bedeutet ich werde
geschmückt, geehrt. Welcher von den drei Möglichkeiten von ORNES und ORNOR die
Eingeweihten zuneigten, kann hier nicht entschieden werden.
3. Der
Innenteil wird gesäumt durch zwei T = 38. Die
zweimal zwei äußeren Buchstaben PA-ER haben
ebenfalls die ZS 38. Auf einer Skala von 10 Punkten bilden die komplementären Zahlen 3 und 8 jeweils den Mittelpunkt einer 5-er Einheit:
|
|
Wenn im
Durchschnitt zwei Buchstaben denselben ZW wie der
dritte haben, ist an die trinitarische Formel 1+2 = 3 zu denken.
Erstellt: September 2001
Neubearbeitet:
2009