PENSATOR
I. Die 8 verschiedenen Buchstaben des SATOR-Quadrats
1. Der Satz SATOR OPERA TENET enthält 8 verschiedene Buchstaben. Stellt man
vor SATOR die drei übrigen Buchstaben ihrer Reihenfolge
nach, erhält man das Wort PEN-SATOR, das eine
Substantivierung des Verbs pensare – abwägen, im Gleichgewicht halten, vergelten, beurteilen darstellt,
selbst aber in der lateinischen Literatur nicht belegt ist. Es werden
offensichtlich zwei Eigenschaften Gottes
genannt: Er hält die kosmischen Kräfte im Gleichgewicht und er wägt die Taten
und Verdienste der Menschen.
Aus den 8 Buchstaben lassen sich weitere Wörter bilden und mit PENSATOR zu einem Satz verbinden:
PENSATOR PERSONAT PER NOTAS.
Gott tönt laut durch Zeichen.
NOTA bedeutet Merkmal, Kennzeichen, Buchstabe. Gemeint ist,
daß der unsichtbare gewaltige Gott durch seine Werke hindurchscheint und sich
kundgibt. Er ist wahrnehmbar durch die zauberhafte Schönheit seiner Schöpfung,
die er mit Geist und Kraft erfüllt. Um mit der Ordnung und Schönheit der
Schöpfung erfüllt zu werden, muß der Mensch sich in einem gereinigten und
geheiligten Zustand seiner Seele (animus) befinden, den er durch Einhaltung
religiöser Vorschriften oder Teilhabe an einem Mysterienkult erlangen
kann.
2. Das Besondere
am Wort PENSATOR ist, daß je eine Hälfte der Buchstaben den
Zahlenwert (ZW) 51 hat und daß je zwei Buchstaben jeder
Hälfte wiederum denselben ZW haben:
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P |
E |
N |
S |
A |
T |
O |
R |
|
20 |
31 |
20 |
31 |
||||
|
51 |
51 |
||||||
(Die Summen 20 und 31 könnten mit zwei komplementären Numerierungen der
Kreisachsenelemente in Zusammenhang stehen.)
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P |
EN |
S |
A |
TO |
R |
||||||||
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18 |
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33 |
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|
33 |
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|
18 |
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51 |
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|
51 |
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In der ersten Tabelle besteht Parallelität zwischen je zwei Buchstaben der
linken und der rechten Hälfte, in der zweiten werden die inneren beiden
Buchstaben von den beiden äußeren eingerahmt, wobei der ZW der rahmenden
Buchstaben ihre ZW-Entsprechung in den mittleren Buchstaben der jeweils anderen
Hälfte haben.
3. Eine dritte
ZW-Ordnung der Buchstaben erfolgt in konzentrischen Paaren mit zweimal
abwechselnd gleichen ZW: 32 und 19, also PR-EO-NT-SA. Das Modell hierfür liefert der Doppelrautenrahmen mit 4
Linien je Raute. Die 8 Buchstaben werden in 8-förmiger Umfahrung
angeordnet:
|
|
4. Ein
Doppelrautenkreuz besteht aus 41 Elementen. Davon werden 25 von einem inneren Kreisbogen und 16 zwischen dem inneren und einem äußeren Kreisbogen
umfaßt. Die 4 Achsen des inneren Kreises bestehen
aus 1+16 = 17 Elementen (9 Punkten + 8 Linien). Übrig bleiben 4 Querlinien und 4 Dreiecksflächen. Auch das
SATOR-Quadrat mit seinen 25 Buchstaben hat die Einteilung von 2*4 unterschiedlichen Buchstaben und 17 restlichen
Buchstaben. Es liegt daher nahe, die 2*4
Achsenkreuzelemente als Gleichgewichtsmodell dem Wort PENS|ATOR zugrunde zu legen:
|
|
In dem kreuzförmigen Modell ist sowohl die Parallelität als auch die
Umrahmung von je 2 Buchstaben mit demselben ZW
erkennbar, wie bereits oben dargelegt.
5. Es zeigt
sich, daß die 3*(2*2) Buchstabenpaare mit dem jeweils gleichen ZW 51 in jeder PENS|ATOR-Hälfte aufeinander folgende Zahlen mit der symmetrische
Mitte 32+19 sind. Von Interesse sind die Faktorenwerte (FW) der 6 Zahlen:
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|
ZW |
FW |
|
ZW |
FW |
GS |
|
PE-AT |
20 |
9 |
NS-OR |
31 |
31 |
91 |
|
OE-AS |
19 |
19 |
PR-NT |
32 |
10 |
80 |
|
EN-AR |
18 |
8 |
PS-TO |
33 |
14 |
73 |
|
Sm. |
57 |
36 |
|
96 |
55 |
244 |
|
36+55 = 91; 2*91 = 182 |
||||||
Die
Faktorensummen 36 und 55 stellen die
Additionen der Zahlen 1-8 und 1-10 dar. Die Zahlen 8 und 10 sind komplementäre Entsprechungen zu 3 und 1 und haben trinitarische Bedeutung.
6. Die
ermittelte FS 91 gilt für eine Worthälfte. Wenn man sie für das
ganze Wort verdoppelt erhält man mit 182 = 13*14 den ZW für SATOR OPERA TENET.
Ebenso 182 beträgt die ZS+FS 102+80 der 8 Buchstaben.
7. Die Zahl 91 = 7*13 ist die Summe der Zahlen von 1-13. Sie bezieht sich
insbesondere auf die 13 Punkte des Tetraktyssterns, der sich
innerhalb zweier konzentrischer Kreise befindet, deren Flächen sich wie 1:3 verhalten. Da sich zwischen innerem und äußerem Kreisbogen ein Kreisring
von der Flächengröße 2 befindet, zeigen beide Kreisbogen
auch ein Flächenverhältnis 1:2 an. Die Addition beider
Verhältnisse ergibt (1+3)+(1+2) = 7. Der innere
Kreis besteht aus 3 Radialelementen, die durch den
äußeren Kreis um 2 auf 5 erweitert
werden. Wendet man diese Zahlen auf die Flächenverhältnisse an, erhält man (3+5)+(3+2) = 5+8 =13. Da ein
Kreis jedoch aus 2 Radien besteht, sind diese beiden
Zahlen zu verdoppeln. Im SATOR-Quadrat werden beide Zahlen zunächst
multipliziert (91) und das Ergebnis dann verdoppelt (182).
II. Die 3 konzentrischen Zahlenpaare und die Zahlen 1-33
III. Die
Zusammensetzung von PENSATOR
1. PENSATOR setzt sich zusammen aus dem bereits vorhandenen Wort SATOR und der Silbe PEN, die SATOR
vorangestellt wird. Durch Teilung des Wortes in zwei Hälften wird das S der Silbe PEN hinzugefügt. Das ist nicht nur wegen
des gleichen ZW 51 sinnvoll, sondern weil das S zum Wortstamm des Verbs PENS-ARE gehört. Im
Wort SATOR ist das S der einzige Stammlaut, der im Partizip Perfekt Passiv vom Verb SER-ERE – säen übrig bleibt, doch kann man ihn nicht sinnvoll
vom Rest des Wortes –ATOR trennen, da
der ZW 69 als ganzer gesehen werden muß.
2.
Auch wenn also das S zum Stamm PENS- gehört, ist die Zusammensetzung PEN+SATOR wegen der ZW von Bedeutung. Das Verhältnis der beiden Teil-ZW ist 33:69 = 3*(11:23) = 3*34. Die Zahl 3 bezieht sich auf die 3 Kreisachsen, die Zahlen 11 und 23 auf die Doppelzählung von Durchmesser- und
Radialelementen, unnumeriert und numeriert. Bei den Radialelementen werden 2 Mittelpunkte gezählt:
|
|
3.
Durch Hinzufügung der Silbe PEN ergeben sich 3 Buchstabengruppen mit angrenzenden
ZW: PEN (33),
SR (35),
ATO (34). Addiert man
von diesen Buchstabengruppen jeweils ihre Positionen in dem Wort PENSATOR, erhält man die Zahlenfolge 6, 12, 18 = 6*(1:2:3) = 36. Setzt man die Buchstabenzahl jeder Gruppe zu einer
3-stelligen Zahl zusammen, ergibt sich die Zahl 323 mit dem FW 36.
4.
Die Bedeutung der Wortbildung PENSATOR beruht also nicht ausschließlich auf der Teilung der
Buchstabenzahl und dem gleichen ZW 51. Die Bedeutung
der Zahl 51 habe ich bereits zu Beginn meiner Internetpräsenz an
anderer Stelle behandelt.
5.
Die Anbindung des S an die Silbe
PEN sollte nicht der Logik des Wortstammes allein genügen.
Den spiegelbildlich verwandten Buchstaben N und S liegt ein geometrisches Verknüpfungsmodell zugrunde,
nämlich die 3 Kreisachsen, in deren Endpunkten die
Tetraktys verankert ist:
|
|
Rechnet man für jede Achse einen Mittelpunkt und jede Tetraktysseite 4 Punkte + 3
Linien, ergeben sich die Zahlen 15 und
21. Zieht man die 6 gemeinsamen Punkte von 31 ab,
bleiben 25 Elemente übrig.
Erstellt: November 2005