Bedeutung
der beiden I in den Initialen
Kreuzesinschrift INRI
1. Die früher
und im vorigen
Beitrag angeschnittene Problemlage ist kurz folgende:
– Je zwei
Initialen sind einem Kreuzesbalken mit je zwei Armen zuzuordnen. Ihre Zahlenwerte (ZW) sind 9 13 17 9, in
paarweiser Zusammenfassung 22-26 = 2*(11+13) = 48. Aus 11 und
13 Elementen bestehen zwei geometrische Figuren des Hexagon,
die in den Doppelrauten des Tetraktyssterns ihre Fortsetzung finden. In
Kreuzesform können sie zu einem Oktaeder
zusammengesetzt werden:
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– Die Addition
der Einzelziffern ergibt einmal 13 und einmal 17, d.h. jeweils die Zahl, die in ihrer Gruppierung selbst vorkommt. Damit
hebt sich gewissermaßen die 9 selbst auf.
– Durch die
Addition der Einzelzahlen tritt zunächst die Zahl 11 in Erscheinung, dann die Zahl 13, die ja Teil
der ersten Gruppierung ist.
–
In der Betrachtungsweise des abgebildeten Achsenkreuzes
dominiert die Rautenfigur, während das sanduhrförmige Doppeldreieck erst beim
zweiten Blick auffällt. Dennoch ist nur letzteres ein ZW in den Initialen.
2.
Interpretatorisch können die beiden I als
heilsgeschichtlicher Rahmen angesehen werden. Sie entsprechen aber auch der
Stilfigur des Chiasmus:
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Die beiden
Achsen stellen im Lateinischen ein X dar. Sie
bestehen aus 5 Punkten und 4 Linien = 9 Elementen.
Im Hexagon ist die zweite Achse nicht ohne die dritte
denkbar.. Die Zweiachsigkeit kommt in besonderer Weise
der zweiten Person zu, wie die Einachsigkeit und Dreiachsigkeit in besonderer
Weise der 1. und 3. Person. Der Gleichung 1+2 = 3 entsprechen so die Elemente der 2+1 Achsen 5+9 = 14 + 13 = 27.
Aus dem X-förmigen Achsenkreuz entsteht durch Verbindung der Segmentlinien ein
sanduhrförmiges Doppeldreieck aus 13 Elementen,
das sich in linker und rechter Diagonalität wiederholt. Es bildet die Grundlage
für jeweils eine Doppelraute, nachdem sie durch Erweiterungslinien zustande
gekommen ist. Vollkommene Symmetrie- und Spiegelstruktur verlangt nun auch nach
einer zweiten Doppeldreieck (DD). Dies geschieht durch die Verbindung der
beiden Enden durch Faltung der Querlinien und Drehung um den MP.
3.
Das erst I der Initialen bildet also als
zweiachsige Figur den Ausgangspunkt zweier Rauten aus je 11 Elementen durch 9+13 = 22. Setzt man die tatsächlich 21
Elemente der DR als Maßstab, teilt sich die Zahl 13 in 12+1.
4. Aus 17
Elementen besteht die größte geometrische Figur innerhalb der Tetraktys, indem sich
an die 13 Elemente des DD 4 Elemente des vierten Dreiecks in der Doppelraute,
während das Gegendreieck zur zweiten Tetraktys gehört.
Legt man die zweite Doppelachse an dieses Gegendreieck an, lassen sich wiederum
in der beschriebenen Weise die beiden Enden miteinander verbinden. Die addierte
Zahl 9 teilt sich hier in 4+5 (21+5).
Die enge
Zusammengehörigkeit von 13 und 17 wird deutlich, wenn man die Einzelziffern von
13 mit dem Zuwachs von 4 Elementen zu der Gleichung 1+3 = 4 (analog zu 1+2 = 3)
verbindet und sich so die Einheit der 3 göttlichen Personen auf mathematische
Weise dokumentiert.
Setzt man die oben aufgeteilten Zahlen
zusammen, erhält man 124 und 15, daraus die
Summe 139, die wiederum die beiden Ausgangszahlen 13+9 erkennen lassen. Die
Faktoren der Zahl 124 sind 4*31, die die Gleichung 4 = 3+1 wiederholen. Die Faktorenwerte (FW) von 124 und 15 sind
35+8 = 43. Zusammen mit der Primzahl 139 ergibt sich 182, der ZW von IESUS CHRISTUS = 13*14.
5.
Der Zweiachsigkeit des DR-Kreuzes entsprechen zwei
Hälften eines Oktaeders. Deren gemeinsame Mittelbasis besteht aus 4 Eckpunkten
und 4 Linien = 8 Elementen, sodaß die Zahl der Elemente für eine Oktaederhälfte
(26+8)/2 = 17 beträgt.
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Zu den 8 Elementen der Mittelbasis kommen 9 Elemente des Pyramidendachs
hinzu.
Den 5 Punkten und 4 Linien des Achsenkreuzes entsprechen 5 Ecken und 4
Flächen einer Oktaederhälfte, worin das I mit dem ZW 9 präsent bleibt.
6. Wenn die
Initialen INRI wegen der beiden Kreuzesinschriften zweimal
gelten, verdoppeln sich die relevanten ZW: 2*13+2*22+2*17+2*26
= 2*(13+26)+2*(22+17) = 2*(39+39) = 2*78 = 156.
Die genannten
Zahlen lassen sich nun so aufteilen, daß zweimal Teilelemente von einer
Gesamtheit umschlossen werden:
Eine Oktaederhälfte ist gekennzeichnet durch jeweils 13 Elemente
zweier Doppeldreiecke, die über den oberen bzw. unteren Eckpunkt verlaufen.
Diese 2*13 = 26 Elemente einer Oktaederhälfte werden miteinander verbunden
durch die 17 Elemente der "ganzen" Hälfte. Das verdoppelte
Additionsresultat ist 86.
Den ganzen Oktaeder
umlaufen 4 Doppelrauten mit insgesamt 44 Elementen. Hinzukommen 26 Elemente des gesamten Oktaeders. Die beiden Summen 86+70 ergeben 156 = 12*13. Die Einzelziffern des
Produkts zeigen die grundlegenden trinitarischen Flächenverhältnisse des Doppelkreises
des Tetraktyssterns.
7. Das Heilswerk
Gottes stellt eine Ganzheit dar. Deren eine Hälfte bildet das auserwählte Volk,
die zweite der Messias IESUS CHRISTUS, um
dessentwillen Israel erwählt wurde.
Erstellt: Dezember 2007